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DIY - Garten in der Küche

Du möchtest deinen eigenen kleinen Garten in der Küche? Selbstgezogene Sprossen sind frisch, vollwertig, preisgünstig und abwechslungsreich! Wir geben Dir ein paar Hintergrundinfos und Tipps, damit Deine Sprossen auch nach Wunsch gelingen.

Das Keimen - Jede Pflanze entwickelt sich aus einem Keim. Wässert man Keime, dringt Wasser durch deren Keimpore und führt zu einer raschen Zunahme des Volumens, so dass die schützende Keimschalen aufplatzen. Die im Keimling gespeicherte Glukose wird mobilisiert und der Keimling bildet im weiteren Verlauf kleine grüne Blätter (Keimblätter) und wird damit zur Sprosse. Die Keimung ist ein natürlicher Lebensprozess, der von der Feuchtigkeit, Licht- und Luftzufuhr abhängig ist. Nicht zu wenig und nicht zu viel lautet die Devise.

Die Sprosse - Als Sprosse wird im Grunde nur der oberirdische Teil der kleinen Pflanze bezeichnet. Da beim Sprossenziehen aber selten Erde verwendet wird, werden die Begriffe Keimling und Sprosse oft auch synonym gebraucht. Als Grünkraut werden die Sprossen bezeichnet, welche bis zu den ersten Blättchen heranwachsen, wie die Kresse.



Mit welchen Keimsaaten anfangen und in welchem Gefäß?
Es gibt eine Fülle an verschiedenen Keimsaaten. Von Alfalfa über Kresse bis hin zu Weizengras ist die Bandbreite sehr groß. Für Anfänger sind Keimsaaten mit hoher Keimfähigkeit, wie Mungbohne, Kresse, Alfalfa oder Radieschen zu empfehlen. Die Wahl der richtigen Keimsaaten richtet sich einerseits nach dem persönlichen Geschmack, andererseits aber auch nach dem gewählten Keimgerät.

Das einfachste und verbreitetste Gerät ist sicherlich das Keimglas. Besonders für Keimlinge wie Alfalfa, Mungbohnen und Sprossenmischungen ist das Keimglas die bessere Wahl, da es eine schnellere Handhabung ermöglicht und diese Keimsaaten keinen ruhigen Boden benötigen. Im Keimglas lässt sich jedoch nur jeweils eine Sorte und auch nur kurz ankeimende Saaten anpflanzen, wie z.B. die Mungbohnen. Für Grünkraut wie Kressesamen ist es nicht geeignet und für größere Samen wie z.B. Sonnenblumenkerne, Bohnen oder Buchweizen bietet das Keimglas zu wenig Platz.

Das Keimgerät bietet für beide Arten eine Möglichkeit. Hier lassen sich auch mehr Sprossen ziehen. Dieses Gerät besteht aus mehreren Ebenen, durch diese langsam Wasser gespült werden kann. Sie funktionieren nach dem Treibhausprinzip, weshalb sie immer einen Deckel haben. Die Samen können so einfach gewässert und komplett geerntet werden - samt Wurzel! Kein Teil der kostbaren Pflanze geht so verloren und kann so auch einfacher entnommen werden.
Eine kurze Anleitung für das Keimgerät könnt Ihr Euch in diesem Video ansehen:



Auch für Neulinge ist ein Keimgerät mit drei Ebenen geeignet. In diesem können Keimsaaten zu Keimlingen aller Art (Alfalfa, Kresse, Rotklee, Mungbohnen oder Weizengras) gleichzeitig herangezogen werden. Mit diesem Gerät bleibt die Entscheidung frei, ob Grünkraut oder Sprossen heranwachsen sollen.
Die Mungbohne hat, wie auch die Kresse, den großen Vorteil, dass sie nach 3 bis 5 Tagen bereits geerntet werden kann. Gerade Einsteiger müssen dann weniger Geduld mitbringen, als beispielsweise für Alfalfa-Sprossen.

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Montag, den 23.04.18 |

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